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UnbeSCHWERt erLEICHTert – Abnehmen für Männer

20. Juli 2016  –  Ich bin gerade 50 geworden, und es ist an der Zeit loszulegen und alte Gewohnheiten bleiben zu lassen.

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Ich darf auf viele schöne Erfahrungen und Erfolge zurückblicken. Ich bin gesund und unversehrt, habe eine wundervolle Partnerin, zwei tolle Kinder, meine lieben Eltern leben noch. Ich übe einen tollen Beruf aus und treffe spannende Menschen. Mein Kopf ist klar, ich kann und mag gut und gerne lernen. Ich entdecke mich immer mehr und weiß mich gut verbunden mit mir und mit dem, was größer ist als ich. Ein gesegnetes Leben.

Zeit, dankbar zu sein. Und doch – oder gerade jetzt – ist es an der Zeit loszulegen und alte Gewohnheiten endlich bleiben zu lassen.

Ich habe mich entschieden, endgültig mein Übergewicht loszuwerden. Mich von den Schichten zu befreien, die meinen Körper einengen und beschweren. Die meinen Geist müde machen und meine Seele manchmal traurig.

Ich bin unendlich froh, dass ich nicht rauche, nicht trinke, keine Drogen nehme, nicht spiele oder mich sonstigen Süchten unterwerfe. Die einzige Verhaltensweise, aus der mir Schaden erwächst, ist das Essen. Und das Blöde daran ist, dass man es so deutlich sieht, und dass sich die Folgen so unangenehm anfühlen.

Ich habe das Abnehmen schon oft begonnen und manchmal ist es grandios gelungen und manchmal nicht. Jo-Jo… Und aus verschiedenen Gründen weiß ich, dass es mir diesmal endgültig gelingt und dass der Erfolg von Dauer ist.

Körper, Gewicht, Abnehmen – ein sensibles Thema. Randvoll mit Sehnsüchten, Scham, Wut, Selbsttäuschungen, Hoffnung, Kämpfen und Verletzungen. Und gerade wir Männer sind immer noch gerne die Lonesome Cowboys, die ihre Gefühle wegdrücken, wegscherzen, wegschweigen. Die lieber alles mit sich selbst ausmachen – zumindest die Dinge, die die Seele belasten.

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Foto: Baumann http://www.idenos.de

Dieser Blog ist daher eine Einladung zur Kommunikation und zur Öffnung – und zwar in erster Linie zur Kommunikation mit sich selbst und zur Öffnung für sich selbst. Dazu zeige ich mich auf meinem Weg heraus aus dem Fett und berichte, welche Erfahrungen ich unterwegs mache. Es werden gute sein und vielleicht auch mal unangenehme. Wer mag, ist herzlich eingeladen, diese Impulse aufzunehmen und für sich zu nutzen. Mit sich in einen neuen Kontakt zu treten und sich als Mann neu kennen zu lernen.

Dieser Blog ist keine Sammlung von Abnehm-Strategien, Rezepten und Diät-Tipps. Die gibt es zur Genüge, und wer Coaching, Rat und Training sucht, kann mich jederzeit buchen (Tel. 0049-228-1806873).

Dieser Blog ist natürlich auch ein Stück Selbsterfahrung, indem ich etwas sichtbar mache, was ich sonst im Dunkeln ließ, und ich nutze ihn ebenfalls, um mich anzuspornen und dranzubleiben.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen viel Spaß!

PS. Ich habe mich entschieden, hierfür keinen eigenen Blog aufzusetzen, sondern diesen Beitrag fortzuschreiben, indem ich den jeweils neuesten Eintrag oben platziere.


Donnerstag, 13. Oktober 2016 – Es geht abwärts

img_6302Fünf Hosengrößen weniger!

Das macht richtig Spaß, wenn man zunehmend nicht mehr das Gefühl hat, in Zelten durch die Gegend zu laufen. Ab Größe 38 gibt’s auch wieder modische Schnitte und Farben… Lange nicht gehabt.

Ansonsten: Gerade überhaupt keine Zeit für Joggen und Fitnessstudio – bin nur auf Arbeit. Nächste Woche wieder. Darauf freue ich mich schon sehr. Inzwischen fehlt mir der Sport richtig, wenn ich ihn mal treiben kann.


Mittwoch, 5. Oktober > Schnipp, Schnapp

Einer meiner Lieblingsgürtel hatte mir zuletzt nicht mehr gepasst. Er war schlicht zu kurz geworden. Blödes Gefühl. Und jetzt konnte ich mir die Schere nehmen und ihn 30 cm kürzen. Gutes Gefühl.

Weiter geht’s!

guertel


Donnerstag, 22. September 2016 > Wer ist hier der Chef?

Es gibt da eine Sache, die geht mir wirklich auf den Keks. Jedesmal, wenn ich aus dem Haus gehe – sei es einkaufen, spazieren oder zum Sport – fühle ich mich sofort besser als in der Wohnung. Die frische Luft, die Sonne, der Regen, das Licht, die Bewegung. All das
tut mir richtig gut. Ich weiß das. Und trotzdem mault mein System unablässig:

„Och nö, bleib doch drinnen. Ist doch viel gemütlicher. Du könntest Dir auch noch einen  Kaffee machen. Die Beine hochlegen. Ein wenig fernsehen. Vielleicht etwas essen…“

teufelEs ist zum Haareausraufen! Die Penetranz, die Hartnäckigkeit meines Systems, meiner  erworbenen Struktur, ist wahrlich beeindruckend…

Ich habe solche Freude, dass mir Sport und Bewegung wieder Freude machen – und trotzdem schreit meine Struktur unablässig nach (der alten) Trägheit und Bequemlichkeit.

Ich habe mich entschieden, dieser Stimme nicht mehr zu folgen. Ich habe mich entschieden, stattdessen eine neue Gewohnheit zu etablieren. Eine Gewohnheit, die irgendwann die alte ablöst, so dass es leicht wird aufzustehen und rauszugehen.

Ich bin neugierig, wie lange ich meiner Struktur meinen Willen aufzwingen muss, bis ich wieder Herr im eigenen System bin.


Sonntag, 18. September 2016 > Was schwer war, wird leicht

Ich schäle mich aus mir heraus und entdecke, wer ich wirklich bin. Das ist ausgesprochen spannend – und körperlich sichtbar und energetisch spürbar. Der Prozess, der dadurch im Innen angestoßen wird, hat große Kraft. Er euphorisiert, irritiert, beflügelt. Echtes Erkennen wird möglich; uralte Ängste bekommen neue Freuden zur Seite. Es wird sich vieles ändern in meinem Leben. Und das ist gut so.

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Mittwoch, 7. September 2016 > Kleine Erfolge, großer Stolz

Ich habe etwas völlig Verrücktes getan! Gestern Abend habe ich mich mit ein paar Freunden getroffen – und bin mit dem Fahrrad hingefahren. Mit dem Fahrrad! Nicht mit dem Auto. Was vierzig Jahre meines Lebens völlig normal war, hatte sich in den img_7575letzten Jahren zur einsamen Ausnahme entwickelt. Wieder ein kleiner Schritt in ein leichteres Leben.

Eine überraschende Beobachtung durfte ich machen. Zum einen mute ich meinem Körper eine Vielzahl von Belastungen nicht oder kaum mehr zu (Alkohol, Zucker, Weizen, Milch) – zum anderen nehme ich ein paar ausgesuchte Nahrungsergänzungsmittel zu mir. Diese Kombination hat inzwischen dazu geführt, dass meine Haare schöner geworden sind. Voller und sauberer. Ich muss sie deutlich seltener waschen, und sie sehen trotzdem besser und gepflegter aus. Ähnlich die Zähne. Sie putze ich zwar weiterhin in der gleichen Häufigkeit, aber auch sie sehen sauberer aus.

Besonders wichtig war mir in der letzten Woche folgendes: Ich war beruflich 5 Tage in 3 Städten unterwegs und habe dort jeden Tag auf höchstem Level Trainings und Coachings gegeben. Neben der mentalen Herausforderung ist das auch körperlich sehr anstrengend. Aber diesmal bin ich abends nicht einfach nur platt aufs Hotelbett gefallen, um mich mit letzter Kraft Bier, Chips und schlechtem Essen hinzugeben – sondern bin sogar noch joggen gegangen! Darauf war ich richtig stolz, und ich bin erleichtert zu erleben, dass Veränderung möglich ist.


Mittwoch, 31. August 2016 > Erster Meilenstein erreicht

Jeder Schritt ein kleines Ziel, heißt es motivierend. Ein wichtiges Zwischenziel habe ich heute erreicht: die ersten 10 Kilo sind erfolgreich verschwunden.

Das Leben wird leichter. Kürzlich saß ich mit einer Freundin im Café und bemerkte plötzlich, dass ich mein rechtes Bein entspannt über mein linkes geschlagen hatte. Im abnehmen-groesseersten Moment erkannte ich nicht, was an dieser Beobachtung so besonders war, und dann fiel es mir auf: Seit einigen Jahren hatte ich meine Beine überhaupt nicht mehr übereinanderschlagen können! Ging gar nicht! Ein kleines, süßes Glücksgefühl für zwischendurch…

Klamotten-Kauf macht auch mehr Spaß. Meine Hemden finde ich jetzt im Regal „Modern Fit“ statt „Comfort Fit“. Biwak statt Hauszelt. Und online muss ich keinen Zuschlag mehr für Übergröße berappen.

Was mir besonders viel Spaß macht, ist das Fitnessstudio. Ich habe ein wirklich angenehmes Studio in der Nähe, und plötzlich stand da die Lust im Raum, nicht nur durch den Wald zu laufen sondern auch meine Muskeln oberhalb meiner Beine zu spüren und zu fordern. So durchlaufe ich jetzt 3-4x in der Woche ein Zirkeltraining, das auch Bein und Bizeps trainiert. Angenehmer Nebeneffekt: Stetiger Muskelaufbau erhöht den kalorischen Grundumsatz – gut für Kopfarbeiter!


Mittwoch, 22. August 2016 > Ich finde mich schön

Beim Abnehmen geht es ja nicht darum, weniger zu wiegen. Wer Gewicht verlieren möchte, will vielmehr:

  • Sich schöner finden
  • Sich leichter bewegen können
  • Nicht mehr so schnell außer Atem sein
  • Seine Gesundheit bewahren
  • Attraktiver für attraktive Sexualpartner sein

DSC_9393Das Schöne am Abnehmen ist: All diese Ziele erreicht man nicht erst, wenn die Ziel-Zahl triumphierend von der Waage blinkt. Anders als bei Olympia, wo erst nach der Ziellinie gefeiert wird, beginnt die Party beim Abnehmen gleich nach dem Startschuss!

Jedes Gramm Fett, das sich verdünnisiert, ist bereits eine Zielerreichung. Sichtbar, spürbar, messbar. Und jedes weitere Gramm, das geht, fügt eine weitere Zielerreichung hinzu.

Abnehmen ist also kein Orgasmus im Sinne einer finalen Explosion mit anschließender Erschöpfung. Sondern mehr so ein glückseliges Surfen von Höhepunkt zu Höhepunkt zu Höhepunkt.Klingt wie die Rhetorik eines Verkäufers für Diätpillen? Mag sein. Aber ich erlebe es in diesen Wochen genau so.

Ein besonders intensives Erlebnis von „Sich schöner finden“ hatte ich letzten Samstag:

Ich nahm am Bodypainting Day in Amsterdam teil. Unter Leitung des New Yorker Künstlers Andy Golub trafen sich rund 50 Menschen aus aller Welt zwischen Van-Gogh- und Reichsmuseum unter dem diesjährigen Motto „Inner Beauty“.

DSC_9437Konkret hieß das: Man steht mitten in Amsterdam – umringt von Passanten und Touristen und hunderten von Kameras – zieht sich nackt aus und lässt sich bunt anmalen. Ich wurde diesmal von einer Gruppe irischer Painterinnen (und meiner Frau) bemalt: Blau und gold mit schwarzen und pinken Akzenten. Passend zu meiner Profession integrierten sie ein großes Herz und freundschaftliche Hände in ihr Werk.

Das Besondere an diesem Happening ist natürlich nicht nur das Bemaltwerden. Auch das ist bereits ein sinnlicher Akt. Das Besondere dieses Events entsteht durch den stundenlangen, direkten Kontakt mit den Zuschauern.

Rund acht Stunden standen, liefen und fuhren wir nackt in und durch Amsterdam. Umhüllt nur von den fünf Farben, die Andy vorab für das Inner-Beauty-Happening ausgesucht hatte.

Menschen kommen vorbei, sehen hin, stutzen, sehen noch mal hin, lachen, rufen, zeigen, fotografieren. Können nicht glauben, was sie sehen. Freuen sich. Sind neugierig, sind q2schüchtern, sind berührt. Viele wollen sich mit uns Models fotografieren lassen, sind stolz auf ihre unerwarteten Souvenirs.

Ich war neugierig, wie die Menschen wohl reagieren würden, wenn sie uns so sehen. Die unglaublich schöne Erfahrung: 99% pure Freude und Zustimmung. Kein Vulgaritäten, keine Abwertungen – sondern genau so wie man Amsterdam liebt: entspannt, offen, herzlich, bejahend, neugierig.

Und besonders neugierig war ich natürlich – und hiermit zurück zum Thema – wie es MIR geht. Mir als Dickem. Nackt. Ohne kaschierende Bekleidung. Und das Schöne war: Ich fühlte mich schön!

Ich habe erst einen kleinen Teil meines Abnehm-Ziels erreicht. Aber der Gedanke von „Ich finde mich schön“ war jetzt schon da!

Natürlich sehe ich die Polster, die noch da sind, wenn ich die Fotos von letztem Samstag sehe. Ich bin ja nicht blind. Aber weil ich schon einiges abgenommen habe – und weil ich weiter dran bleibe – fällt es mir leicht, diesen Gedanken zu denken. Empowerment beginnt sofort nach dem Startschuss.

Solche Erlebnisse, solche Erfahrungen sind Nahrung für die Seele. Etwas Verrücktes tun, sich etwas trauen, mit anderen gemeinsam, Grenzen überwinden – und sich am Ende gut, richtig, schön finden.

Man muss kein Bodypainting-Model werden, um abzunehmen. Aber man darf ein Model sein, bevor man abgenommen hat. Und man darf sich in seinem Körper wohlfühlen, auch wenn er nicht perfekt ist.

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Mittwoch, 17. August 2016 > Ekzem verschwunden und Vollpension überlebt

Gerade ist eine Herausforderung zu Ende gegangen, auf die ich zwar zuversichtlich aber auch mit ein wenig Sorge geschaut hatte: Neun Tage Urlaub mit bester Vollpension in Tirol. Was würde das für mein Ziel bedeuten, mein Fett loszulassen? Würde ich einbrechen und mir die Erfolge des Anfangs kaputt machen?

2Um so erleichterter war ich heute morgen beim wöchentlichen Wiegen: Weder habe ich zugenommen noch hat das Gewicht stagniert. Nein, ich bin leichter als vor meinem Urlaub! Ich freu mich sehr!

Wer schon mal Gewichtsreduzierung  gemacht hat, weiß, wie wichtig solche Zwischenerfolge sind, um die intrinsische Motivation bei Laune zu halten. Und ich bin sehr froh, dass ich jetzt sehr genau weiß, was ich konkret tun kann, wenn solche Auswärts-Essen-Momente anstehen. Wie ich dafür sorgen kann, dass das Fett trotzdem weiter schmilzt.

15 Pfund sind jetzt weg, 30 Pakete Deutsche Markenbutter. Die Konsequenzen: Erste Klamotten werden aussortiert. Mein Lieblingsring muss zum Juwelier zum Engermachen, Fahrradfahren fängt wieder an Spaß zu machen.

1Und noch eine Sache, die mich sehr überrascht – und nachdenklich gemacht hat: Seit ungefähr vier Jahren hatte ich an meinem Handgelenk ein Ekzem. Nicht gerade klein, nicht gerade schön. Manchmal wurde es ein wenig besser, aber über lange Sicht hielt es sich hartnäckig. Aber jetzt, nach meiner Essens- (und zunehmenden Glaubenssatz-) Umstellung, ist es ratzfatz verschwunden! Die Haut hat sich geschlossen und ist wieder glatt.

Liegt es an dem, was ich neuerdings zu mir nehme? Oder an dem, was ich nicht mehr zu mir nehme? Liegt es an der Freude meines Selbst über meine neue Selbstdisziplin? Schwer zu sagen. Macht aber auch nichts – wirklich wichtig ist die Erkenntnis, dass mein neuer Weg auf vielen Ebenen zu Heilung und Besserung führt. Und zwar radikal! Allein der Gedanke „Ich finde mich schön“ ist ein Aphrodisiakum für Geist, Seele und Körper.

PS. Zwischen den beiden Fotos liegt exakt 1 Monat (Fotografin oben: Anja Klinkert / Fotograf unten: Martin Baumann).


Mittwoch, 10. August 2016 > Sichtbarere Männlichkeiten

Von Sky du Mont stammt das nette zweideutige Zitat: „Man sollte lieber die Hecke rasieren, dann sieht das Haus größer aus.“ Nun werde ich an dieser Stelle nicht über die Vor- und Nachteile männlicher Intimrasur philosophieren, aber das Prinzip zeigt sich ja auch beim Abnehmen…

P1120953Und da wir Männer es im Allgemeinen doch sehr schätzen, wenn unser bestes Stück eine veritable Größe besitzt (Auto, Handy, Bohrmaschine), freue ich mich auch in dieser Hinsicht sehr, dass sich mein Bauch langsam aber stetig zurückzieht😉

Wo wir gerade beim Thema sind: Meiner Frau gefällt auch, wie sie mich jetzt spürt und sieht; auf der Straße werde ich viel öfter von fremden Frauen angelächelt, und die Libido meldet sich häufiger und fröhlicher zu Wort. Also auf zum weiteren Fettzellenkillen – aktuell beim Bergwandern.


Mittwoch, 3. August 2016 > Große Gefühle und Lust am Laufen

Interessante Entdeckung: Ich nehme Gefühle viel intensiver wahr als bisher. Größere Freude, größere Traurigkeit, größere Lust. Ich erkenne, dass Essen unbewusst ein Regulativ darstellte, um Intensitäten abzumildern, wenn sie keinen Ort fanden, wo sie gut sein konnten. Jetzt halte ich diese Intensität und erforsche neugierig, was da gerade an die Oberfläche drängt – oder ich nehme mir meine Turnschuhe und laufe durch den Wald bis abnehmen-4zum Runner’s High. Es fühlt sich so an, als würde noch viel mehr in mir stecken, als ich es bisher ahnte. Etwas mit sehr, sehr viel Energie. Ich werde herausfinden, was es ist.

Apropos Laufen: Bisher dachte ich immer: wenn ich abnehmen will, „muss“ ich laufen gehen. Jetzt mache ich die überraschende Erfahrung, dass mein Körper „Lust“ hat zu laufen und sich zu bewegen. Das ist etwas ganz anderes. Eine belebende Erfahrung! Innerhalb der letzten zwei Wochen konnte ich so die Zeitdauer, die ich entspannt joggen kann, von 2 auf 50 Minuten ausdehnen. Ohne Überanstrengung, mit Spaß und Freude.

Und richtig schön: Bei Alltagsbewegungen bin nicht mehr kurzatmig, und ich komme mit meinen Händen endlich wieder an Bereiche meines Körpers heran, die ich zuletzt längere Zeit nur schwer oder gar nicht erreichen konnte. Neben der Erleichterung und der Freude ist das vor allem auch ein großes Gefühl von: Würde.


Mittwoch, 27. Juli 2016  >  Erste Erfolge

DSC_8652Die erste Abnehmwoche liegt hinter mir. Ich bin froh, erstaunt und erleichtert.

  • Erleichtert, weil ich zum ersten Mal abnehme, ohne dass ich vor Hunger übellaunig oder aggressiv werde. Davor hatte ich am meisten Sorge, und es entspannt und motiviert mich sehr, dass es diesmal anders ist.
  • Erstaunt, wie schnell sich mein Körper umformt. Es ist nicht nur das Gewicht, das geringer wird; es ist vor allem die Form, die sich ändert. Eine Freundin hatte mir diesen Erfahrung vorab bereits berichtet, und ich war sehr skeptisch. Wie wunderbar, das nun selbst zu erleben.
  • Froh, dass ich einen großen, schnellen Anfangserfolg verzeichnen kann. Nach den ersten sieben Tagen bringe ich bereits 4 Kilo weniger auf die Waage.

Wie geht es mir? Ich fühle mich wacher, schneller im Denken, schöner – und zuversichtlicher, was meine sonstigen Lebensthemen angeht. Ich habe mit Lust wieder angefangen zu laufen und bin klarer im Auftreten.

Und gestern konnte ich im Parkhaus eine Parklücke nutzen, die zuletzt nicht ging, weil das Aussteigen sehr eng geworden wäre… Was will Mann mehr?

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4 Comments

  1. Sabine Broekmann

    Lieber Harald, für mich ist deine Statur dein Markenzeichen.
    Darum fände ich es sehr schade, wenn diese sich drastisch ändert.
    Das wäre so, als wenn du dir die Haare abschneiden würdest.
    Ich finde deine Gesamtperformance perfekt. Du bist ein Berenfänger.

    Aber natürlich spielt Gesundheit die erste Rolle im Leben und somit kann ich deinen Vorsatz nur unterstützen, denn wenn man für den Urlaub einen 20 Kilo Koffer aufs Band hebt, ist man bass erstaunt, dass der Körper das Vielfache täglich zu tragen hat.
    Also wünsche ich dir viele Erfolg einen Koffer loszuwerden…
    Sollte dies nur unter Anwendung von Pillen, die den Stoffwechsel pushen,
    funktionieren, bin ich ein sehr großer Gegner und hoffe in deinem Block eine neue Sichtweise auf diese Produkte zu erhalten…
    Nur die besten Wünsche und bereits 4 Kilo weniger stehen dir großartig.
    Sabine

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  2. Axel

    Lieber Harald,

    ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und Lebenslust beim Abnehmen.

    Du bleibst immer du, nur demnächst in völlig gesund und fit und voll praller Lebenslust!

    Als ich 20 kg abgenommen hatte, explodierte ich beinahe vor Lebensfreude und Energie. Das wirst du auch erleben!

    Liebe Grüße,

    Axel

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